Eva Ullmann fragt Ali Mahlodgji
Ali Mahlodgji ist Gründer einer der größten Berufsbildungsplattformen „whatchado“ (what do you do?) und vor allem Brückenbauer. Er ist eine echt sympathische Inspiration und Wegweiser für eine neue Arbeitswelt und Mutmacher für alle, die Zukunft gestalten wollen. Ali Mahlodji wurde im Iran geboren und musste mit seiner Familie über die Türkei nach Österreich fliehen. In Wien besuchte Ali die Schule, brach die Matura ab. Daraufhin begann er, als Lagermitarbeiter zu arbeiten. Nach der Beförderung zum Produktionsleiter entschloss sich Mahlodji, die Abendmatura nachzuholen. Anschließend studierte er, bewarb sich 70 mal bei Sun Microsystems, startet dort durch, war als SAP Manager bei Siemens und anschließend wieder bei SUN. Er arbeitete außerdem als Lehrer an einem Gymnasium.
In seiner Autobiographie „Und was machst du so?“ beschreibt er, wie er durch die Lehrtätigkeit bemerkte, dass seine Schüler damit kämpften, in einer sich ändernden Arbeitswelt eine Berufswahl zu treffen. Dies führte ihn dazu seine Kindheitsidee des Handbuchs der Lebensgeschichten umzusetzen. Jeder Mensch kann seinen Beruf beschreiben und erklären, wie er dazu gekommen ist. Dieses Handbuch der Lebensgeschichten setzte er mit vier Freunden 2011 um, indem sie die Berufsorientierungsplattform „whatchado“ veröffentlichten. Heute eine der größten Berufsorientierung-Plattformen. Im Juli 2015 übergab Mahlodji den CEO-Titel an seinen Mitgründer und Kindheitsfreund Jubin Honarfar und tritt seitdem als „Chief Storyteller“ und „Chief Visionary“ in der Rolle des Außenbotschafters auf und hält weltweit Keynotes. Der Schwerpunkt seiner Keynotes liegt nach eigenen Angaben vor allem auf dem Thema „Menschen und ihre Potentiale“. Außerdem besucht er jährlich über 50 Schulen und Bildungseinrichtungen und stellt das von whatchado selbst entwickelte Berufsorientierungskonzept „whatchaSKOOL“ vor.
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